Snowboarden lernen heißt: Hinfallen lernen. Und zwar oft. Aber sobald du deinen ersten echten Turn fährst und der Schnee unter dir sprüht — vergisst du jeden blauen Fleck. Versprochen.
Dein erster Tag auf dem Board wird demütigend. Du wirst auf den Hintern fallen. Auf die Knie. Aufs Gesicht. Und ein 6-jähriges Kind wird mit einem Grinsen an dir vorbeishredden. So ist das.
Ich hab am ersten Tag so oft auf der Fresse gelegen, dass ein Liftbetreiber gefragt hat, ob ich Hilfe brauche. — Redaktion
Welcher Fuß vorne? Test: Lass dich von jemandem schubsen. Der Fuß, mit dem du dich auffängst, kommt nach vorne.
Keine Ahnung? Kein Problem. Einfach ausprobieren. Merkst du schnell.
Für den Anfang: Leihen, nicht kaufen. Ernsthaft. Geh in den Verleih, sag, dass du Anfänger bist, und lass dir ein All-Mountain-Board geben. Soft Flex, True Twin oder Directional Twin, Rocker oder Flat-Profil.
Länge: Irgendwo zwischen Kinn und Nase, wenn du es vor dich stellst. Lieber etwas kürzer als zu lang.
Auch leihen. Achte nur darauf, dass die Boots BEQUEM sind. Druckstellen am ersten Tag = Hölle. Lieber eine Nummer größer mit dicken Socken als eingequetscht.
Die ehrliche Antwort: Nach 3-5 Tagen. Dann kannst du verlinkte Turns fahren und blue Runs runter. Nach 10-15 Tagen bist du confident genug für rote Pisten und erste Powder-Erfahrungen. Und dann? Dann bist du süchtig. Willkommen im Club.