Flusssurf-Boards sind ein eigenes Universum. Vergiss dein 6'2" Shortboard — damit surfst du keine stehende Welle. Hier gelten andere Regeln.
Was macht ein Flusssurf-Board aus?
| Kurz: | 4'8" bis 5'6" — je kürzer, desto drehfreudiger |
| Breit: | Mehr Fläche = mehr Stabilität in der Strömung |
| Viel Rocker: | Die Nose muss hoch sein, sonst taucht sie ab |
| Robust: | Felsen, Beton, Stufen — das Board muss was aushalten |
| Keine Leash: | Am Fluss meistens ohne. Das Board muss wegschwimmen können (und du musst es holen) |
| Kanoa: | Deutscher Hersteller, spezialisiert auf River Surfboards. Top Qualität. |
| Oy Surfboards: | Münchner Brand, am Eisbach geboren. Wissen genau, was Flusssurfer brauchen. |
| Lib Tech: | Nicht speziell River, aber die robusten Materialien passen perfekt. |
Neopren
Flüsse in DACH sind KALT. Selbst im Sommer selten über 15°C. Das heißt:
| Sommer: | 3/2mm oder 4/3mm Fullsuit |
| Winter: | 5/4mm + Haube + Handschuhe + Booties |
| Ganzjährig: | Neopren-Socken sind dein bester Freund |
| Helm: | Am Eisbach optional, an Rocky Spots empfohlen |
| Prallschutzweste: | Nicht Pflicht, aber nice bei kaltem Wasser |
| Board-Socke: | Schützt dein Board beim Transport |
| Wachs: | Ja, auch Flusssurf-Boards werden gewachst. Cold Water Wax. |
Ein gutes Flusssurf-Board kostet 400-800€. Klingt viel, aber bedenke: Kein Flugticket, kein Surfcamp, keine Reisekosten. Das Board hat sich schnell amortisiert, wenn du regelmäßig surfst.